Termin 
7.8. - 12.8.2022
Tage 
6 
Preis 
875,00
Anforderungen
Mittelschwere Tour!
Leistungen 
Im Preis inbegriffen sind deutsch- 
und italienischsprachiger 
Bergwanderführer, 5 x 
Übernachtung mit Halbpension
in Hütten, 2 x Privatbustransfer.

 

Cottische Alpen Tourenplan

Sonntag

Treffpunkt um 8 Uhr in Turin vor dem Bahnhof Porta Nuova. Mit privatem Tourbus geht es nach Pian Melze, dem Ausgangspunkt unserer Tour und Tür des Parco Nazionale del Monviso. Von dort geht es auf malerisch gesäumten Wegen, vorbei am Lago Chiaretto, einem Bergsee auf 2262 m zum schön gelegenen Rifugio Quintino Sella (2640 m). Auf dem Weg dorthin sehen wir die Nordseite des prachtvollen Monviso. Im Verlauf der Tour sehen wir ihn natürlich in ganzer Größe!  

Höhenunterschied: bergauf 900m, bergab 200m 

Montag

Auf geht es zum Passo Gallarino, auf 2727 m. Auf dem Weg dorthin kommen wir an vielen kleinen Bergseen vorbei, von denen es viele in diesen Gegenden gibt. Die Streckenführung lässt keine Wünsche offen, die Riesen auf unsere rechten und linken Seite sind unsere ständigen Wegbegleiter, wie stumme Meister, die schweigende Schüler machen. Vom Pass Gallarino haben wir einen langen Abstieg zu bewältigen, der uns zum Grande Gheit führt, einem verlassenen Bauernhof. Von dort blicken wir in das große Vallanta Tal und steigen hinauf zum schön gelegenen Rif. Vallanta auf 2450 m. 

Höhenunterschied: 1050m bergauf, 800m bergab 

Dienstag

Nach dem Frühstück geht es mal wieder zu einem hohen Gebirgspass, den Passo di Vallanta (2811 m). Einmal den Pass durchquert ändern sich auch schon die Farben der Wegmarkierungen. Sie sind nicht mehr rot-weis, sondern gelb-rot, da wir uns in Frankreich befinden. Zu Mittag kehren wir in dem französischen Refuge du Viso ein. Dort wird weder italienisch, noch englisch gesprochen. Ich helfe euch bei der Übersetzung, wenn es darum geht zu Mittag zu bestellen. Vom Refuge geht es auf 2 Wegen zu unsere nächsten Unterkunft, dem Rifugio Granero (2377 m). Wir entscheiden uns für den Passo Seilliere, da es dort oben Steinböcke gibt, die wir, wenn wir Glück haben, auch antreffen werden. Direkt am Rifugio liegt der wirklich atemberaubende Bergsee Lago Lungo!  

Höhenunterschied: 700m bergauf, 850m bergab  

Mittwoch

Optional ist die Besteigung des Granero (3171 m). Dies ist aber nur schwindelfreien und trittsicheren Bergwanderern vorbehalten. Abmarsch ist hier jedoch um 6 Uhr in der Früh, weil man mit Auf- und Abstieg ca. 3 1/2 Stunden rechnen muss. 

Nach dem Frühstück (vorzüglich) und im Gepäck unsere Lunchbox geht es im lockeren Aufstieg zum Manzolpass auf 2701 m. Bei guten Bedingungen ist auch hier eine Besteigung des gleichnamigen Gipfels Manzol möglich. Der Aufstieg- und Abstieg dauert insgesamt eine Stunde. Auch hier gilt: Die Besteigung ist nur schwindelfreien und trittsicheren Bergwanderern vorbehalten. Vom Manzolpass geht es wieder bergab, bis wir den Abzweig erreichen, der uns den Weg zum Passo d'Armoine anzeigt. Nach einer Stunde Fußmarsch erreichen wir auch den Pass, von wo wir, wenn die Wetterbedingungen optimal sind, einen super Blick auf die Südseite des Monviso haben werden. Wahrlich großartig! Wir folgen einer erst kürzlich wieder entdeckten und vom CAI ausgebauten Streckenführung zur Pian Mait di Viso. Im weiteren Verlauf geht es auf den sogenannten 'sentiero del postino', vom Hüttenwirt des Rif. Giacoletti, Andrea, ausgebaut! Das letzte Stück zum Rifugio ist im Aufstieg und der hat es in sich .. Das Rifugio Giacoletti ist eine Hütte, von denen es leider nicht mehr viele gibt. 

Höhenunterschied: 950m bergauf, 500m bergab   

Donnerstag

Vom Rifugio Giacoletti geht es hinab zum Lago Lausetto, dem kleinen Bruder oder der kleinen Schwester des wirklich anmutenden Lago Fiorenza, an dem wir unmittelbar vorbei laufen werden. Dieser Bergsee erreicht reine Tiefe von 15 Metern! Wie auch die anderen Bergseen des Nationalparks wird der Fiorenzasee durch die Schneeschmelze mit Wasser versorgt, was dazu geführt hat, dass die Seen alle recht tief und außerdem fischfreundlich sind. Danach geht es noch ein bisschen weiter abwärts zum Rif. Pian del Re, wo wir uns eine Kleinigkeit zu uns nehmen möchten, bevor es wieder im Aufstieg zu unserem letzten Hochpass, dem Colle della Gianna. Von dort werden wir nochmals einen letzten Blick auf den Monviso haben! Im leichten Abstieg geht es ins Giannatal hinab zu unserer letzten Unterkunft, dem Rifugio Barbara Lowrie. Das Gebäude, in dem sich jetzt das Schutzhaus befindet, wurde 1928 von Walter und Barbara Lowrie, einem amerikanischen Ehepaar, als Jagdhaus erbaut. Kurze Zeit später jedoch, schenkte das Ehepaar es der Sektion Val Pellice des CAI (italienischer Alpenverein), die es in eine Schutzhütte verwandelte.  

Höhenunterschied. 550m bergauf, 1500m bergab 

Freitag

Kurzer Abstieg zur Straße, wo uns unser Shuttle abholt und zurück nach Turin fährt. 

Dauer 6 Tage / Gesamtstrecke 52 km / Höhenunterschied 4150 m im Aufstieg und 3850 m im Abstieg