Termin
24.7. - 30.7.2022 
28.8. - 3.9.2022
Preis
920,00
Anforderungen
Leichte bis mittelschwere Tour!
Leistungen
Im Preis inbegriffen sind deutsch- 
und italienischsprachiger 
Bergwanderführer, 6 x 
Übernachtung mit Halbpension 
in Hütten, 3 x Privatbustransfer.  

Fleimstaler Alpen Tourenplan

Sonntag

Nach dem ersten Kennenlernen und einem kurzen Rucksackcheck fahren wir mit dem Bus ca. 30 km zum Ausgangspunkt unserer Tour nach Vrottèn im Fersental. Von dort geht es auf einfachen Wegen hinauf zum Erdemolo See auf 2000 m Höhe, hinauf zur Forcella del Lago bis hinauf zum Monte del Lago auf 2326 m. Wir folgen im weiteren Verlauf einer wunderschönen Route, die uns schließlich zum Cima Sasso Rotto bringt, ein unaufhaltsamer und zugleich mysteriöser Berg, dessen Besteigung nicht möglich sein wird, den wir aber aus sicherer Entfernung betrachten können. Schließlich erreichen wir das süße und nette Rifugio Sette Selle.

Höhenunterschied: bergauf 850m, bergab 410m, Gehzeit 4 Stunden

 

Montag

Vom Rif. Sette Selle steigen wir auf zum Ausertoljoch. Ein kleiner Abstecher zum Monte Schlimber eröffnet uns einen Blick auf das große Calamentotal. Die charakteristischen Wiesen und die hohen Gipfel, die es umgeben, verleihen diesem Winkel des Trentino einen besonderen Zauber. Wir folgen der nördlichen Route und besteigen die Cima di Palù auf 2261 m. Am Cagnonpass angekommen, entscheiden wir uns für die alpine Route, welche uns zum nächsten Pass bringt, zum Cadin Pass. Der nächste Abschnitt lässt keine Wünsche mehr offen, denn wir befinden uns inmitten der Bergriesen, die die Marke 2000 Meter übersteigen (Cima Bolenga, 2272 m, Cima Fornace, 2224 m, Cima Cadino 2015 m). Besteigungen möglich. Schließlich gelangen wir zum Manghen Pass, wo wir im Rifugio Manghen einkehren und uns von den bisherigen Mühen mit einer starken Mittagsrast erholen und stärken. Dort holt uns nach dem Mittag unser Bustransfer ab und bringt uns ein Stück (10 km) die Straße runter zu einem Parkplatz, von wo wir unseren letzten Aufstieg des Tages bewältigen, und zwar zur Malga Cere, wo wir auch übernachten werden.

Höhenunterschied: bergauf 1100m, bergab 530m, Gehzeit 6 Stunden

 

Dienstag

Von der Malga Cere geht es durch das Maddalena Tal hinauf zum Maddalenapass und weiter hinauf zum Monte Valpiana auf 2366 m. Wir kommen vorbei an dem erst kürzlich restauriertem Herta-Miller-Haus auf 2341 m, welches im ersten Weltkrieg als Krankenhaus diente. Wir bleiben auf Ebene und erreichen nach ca. einer Stunde den Pass Pala del Becco und im weiteren Verlauf den Montalon Pass. Wir folgen einer einsamen Route bis zur Forcella Val di Sorda und steigen abwärts, um die zwei Bergseen der Buse Basse zu erreichen. Von dort ist es nicht mehr weit, bis zum Val Cion Pass und zu unserem nächsten Etappenziel, dem Rif. Conseria.

Höhenunterschied: bergauf 1100m, bergab 950m, Gehzeit 8 Stunden

 

Mittwoch

Heute geht es zum höchsten Punkt unserer gesamten Tour, und zwar zum Monte d’Asta auf 2846m. Wir verlassen das schöne Rif. Conseria und begeben uns auf eine Variante des sentiero d’Italia. Nach 2 Stunden erreichen wir den Magnapass auf 2177 m Höhe. Am Pass des Socéda angekommen, zeigt sich uns sodann ganz unvermittelt und direkt der Monte d'Asta in seiner vollen Pracht. So ein bisschen erinnert er an einen am Sternenhimmel befindlichen Seekuchen. Von dort ist es nicht mehr weit bis zum Rifugio O. Brentari (2475m). Optional können wir, nachdem wir im Rifugio eingetroffen sind, unsere Wanderschuhe gleich anbehalten und uns zum höchsten Punkt unsere Tour aufmachen, zum besagten Cima d’Asta. Dies ist aber nur optional und kommt nur für diejenigen in Betracht, die noch Kraft und Ausdauer besitzen. Außerdem ist das Wetter einzukalkulieren.

Höhenunterschied: bergauf 800m, bergab 160, Gehzeit 5 Stunden (ohne Besteigung)

 

Donnerstag

Wir wandern auf einer Variante des sentiero d'Italia. Dies stellt eine bessere Alternative dar, da diese Streckenführung, wenngleich schwieriger, uns wunderschönere Ausblicke beschert. An der Forcella Magna angekommen erwartet uns der schöne und einsame Bergsee Laghetto di Forcella Magna. Kurze Zeit später erreichen wir eine verlassene Schutzhütte, die heute von abenteuerlichen Bergwanderern genutzt wird. Im weiteren Verlauf nehmen wir abermals eine Variante, die uns in die Nähe der Berge Monte Cengelo (2435m), Monte Rumo (2401m) und Monte Tombola Nera (2412m) führt. Ein weiterer See erwartet uns auf unserem Weg, der Busa del Lago. Danach geht es ins Teufelstal und wir erreichen unsere nächste Unterkunft, das Rifugio Caldenave.

Höhenunterschied: bergauf 450m, bergab 1200m, Gehzeit 6 Stunden

 

Freitag

Auf geht’s zu unserer letzten und bergsteigerischsten Etappe, denn wir besteigen einige Berge. Vom Rifugio folgen wir einem Fußpfad, der uns hinauf zum Ravettapass bringt. Von dort folgen wir einer überaus schönen Route, die uns zum Tombolin di Caldenvave führt, ein schlanker Berg (2319m). Im weiteren Verlauf besteigen wir den Berg mit dem schönsten Namen, den ich je gehört habe, Croz di Primalunetta (2282m). Auf dem Gipfel des hiesigen Berges hat man ein aus dem ersten Weltkrieg erbautes italienische Befestigungsanlage erneuert; wenn man ganz still ist, kann man noch die Stimmen der einst in diesen Gegenden patrouillierenden Soldaten vernehmen. Schließlich gehen wir auf unseren letzten, aber wirklich letzten Berg unserer gesamten Tour, den Monte Cenon (2278m), auch bekannt als Berg der Verheißung.. Danach befinden wir uns im Abstieg und schauen zurück auf das, was wir gesehen haben und aber zurück lassen werden. Nur unsere Erinnerungen werden uns in späterer Zeit von allen Dingen erzählen, die wir bei dieser Tour erlebt haben. Schließlich werden wir das Rifugio Carlettini erreichen, unsere letzte Unterkunft.

Höhenunterschied: bergauf 650m, bergab 1100m, Gehzeit 6 Stunden

Samstag

Mit Privatbus zurück nach Trient. 

Dauer: 7 Tage / Gesamtstrecke: 74 km / Höhenunterschied: 4850m im Aufstieg und 5000m im Abstieg