Termine 
31.7. - 5.8.2022 
Tage
6
Preis
925
Anforderungen
Leichte bis mittelschwere Tour!
Leistungen 
Im Preis inbegriffen sind deutsch- 
und italienischsprachiger 
Bergwanderführer, 5 x 
Übernachtung mit Halbpension
in Hütten, 2 x Privatbustransfer.

 

Ligurische Alpen Tourenplan

Samstag

Wer bereits vorher anreist, der kann am besten im Hotel Elena (Via S. Pio V, 10) und/oder im Hotel Romano (Via Nizza, 17) übernachten, da diese beiden Hotels ganz Nahe am Treffpunkt liegen und sich außerdem ganz Nahe am Restaurant befinden, in welchem wir unseren ersten Tag in netter Runde verbringen möchten. Das Restaurant heißt Pizzeche 'e Vase und wird von Neapolitanern geführt. Ein wahrlich kulinarisches Highlight! 

Sonntag

Wir treffen uns in Turin, Piemont und zwar am Bahnhof 'Porta Nuova'. Von dort fahren wir mit einem Privatbus nach Colle di Tenda (1740 m), zugleich Ausgangspunkt unserer Tour. Colle di Tenda befindet sich an der Grenze zu Frankreich. An unserem ersten Tag bleiben wir auf Höhe. Die Geschichte ist in diesen Gegenden unverkennbar erhalten geblieben und erinnert uns an daran, dass sich hier einst Italiener und Franzosen gegenüberstanden. Eine Vielzahl, zum Teil gut erhaltene Bunker und Kasermen befinden sich entlang der Wege, von denen wir im weiteren Verlauf unserer Tour einige und andere begegnen werden. Es ist eine Verabredung mit der Geschichte. Der erste Tag ist der längste der gesamten Tour. Das war leider nicht zu vermeiden gewesen, denn ansonsten hätten wir auf die erste Etappe gänzlich verzichten müssen. Freut euch auf Stille und Ruhe, das kann im Vorfeld bereits gesagt werden. Es ist eine einsame Tour, da man nicht vielen Menschen begegnen wird. Wir übernachten im Schutzhaus Don Barbera auf 2079 m. 

Höhenunterschied: bergauf 850m, bergab 580m

Montag

Bereits am zweiten Tag besteigen wir unseren ersten Berg, der auch Namensgeber der Gegend ist, in der wir uns befinden, la Punta del Marguareis (2652m). Die Streckenführung ist sehr angenehm, da es kontinuierlich und stetig nach oben geht. Oben angekommen, begegnen wir einem atemberaubenden Panorama, mit einer Aussicht, die weit über den Horizont hinaus zu reichen scheint. Bei guten Bedingungen ist der Monviso zu sehen, der mit seiner unverkennbaren Form und Gestalt alles in den Schatten stellt, was sich in seiner unmittelbaren Umgebung befindet. Der Abstieg ins Vallone di Carnino ist sehr einsam.. Schließlich gelangen wir zur Porta Sestrera, von wo wir bereits unsere Unterkunft sehen werden, das Rifugio Garelli.

Höhenunterschied: bergauf 850m, bergab 810m

Dienstag

Heute folgen wir einer Streckenführung, die uns im ständigen Auf- und Ab schließlich zum Rifugio Mondovi bringen wird. Es ist die zweitlängste Etappe der Tour. Wir befinden uns im Valle Ellero. Die Landschaft des oberen Ellero-Tals weist äußerst charakteristische Merkmale auf. Das Land der Karstnatur, so wollen wir es nennen, das oft völlig frei von Bäumen ist. Unzählige Sinkhöhlen oder Karsttrichte prägen u.a. diese Gegend. Es ist eine sehr abwechslungsreiche Tour, die Wege variieren von schwer bis leicht. 

Höhenunterschied: bergauf 1050m, bergab 790m

Mittwoch

Heute besteigen wir den zweithöchsten Punkt des gesamten Gebiets, Punta Mongioie (2631m). Auch von hier, bei guten Bedingungen, sehen wir den Monviso, der in seiner Dominanz seine Umgebung für sich zu beanspruchen scheint. Der Aufstieg ist ähnlich, wie der Aufstieg zum Marguareis. Der Weg ist zwar lang, dafür geht es stetig und kontinuierlich nach oben. Oben angekommen gibt es eine Überraschung, die ich euch jetzt vorenthalte, die euch aber entzücken wird, sobald ihr 'Sie' erblickt habt. Im weiteren Verlauf gelangen wir auf einsamen Wegen hinab zum Rifugio Mongioie, wo wir auch nächtigen werden. 

Höhenunterschied: bergauf 950m, bergab 1200m

Donnerstag

Der letzte Tag hat es nochmal in sich, denn wir begeben uns unter den Berg! Die Ligurischen Alpen sind unter anderem für ihre Karsthöhlen bekannt, das bedeutet: Das komplette Gebiet, welches wir er- bzw. durchwandern ist Karstgebiet - Oberflächenwasser sickert in das Gestein und wäscht das kalkhaltige Gestein sozusagen weg. Dadurch entstehen Sink- bzw. Karsthöhlen. An diesem tag werden wir uns also unter den Berg begeben, und zwar in die 'Grotte delle Vene'. Dadurch wird uns der Hüttenwirt vom Rifugio Mongioie als Führer dienen, der nebst seiner Berufung als Bergführer unter anderem auch Höhlenforscher ist. Die Tour wird ungefähr eine Stunde dauern. Im weiteren Verlauf der Tour kommen wir an zwei Bergdörfer vorbei, Carnino inferiore und Carnino superiore, bevor es schließlich zu unserer letzten Unterkunft geht, dem Rifugio Porta del Sole, wo uns Richard und seine Familie bereits erwarten.  

Höhenunterschied: bergauf 520m, bergab 750m

Freitag

Mit Privatbus geht es zurück nach Turin, Piemont. 

Dauer: 6 Tage / Gesamtstrecke: 68 km / Höhenunterschied: 4050 m im Aufstieg und 3900 m im Abstieg